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Es ist bereits Tradition: An einem Freitagabend Ende Februar flattert vor dem idyllisch in der Ruhraue bei Essen-Kettwig gelegenen Schlosshotel Hugenpoet die Falstaff-Fahne. Wie schon in den Jahren zuvor steigt die Spannung bei Winzern und Gästen, wenn es zur Preisverleihung des deutschen »Wein-Oscars« geht. Ab 18 Uhr hatten alle nominierten Winzer Position an ihren Verkostungsständen bezogen und den Gästen ihre aktuellen Weine ausgeschenkt. Kurz nach 19 Uhr war es dann soweit: Der Verleger und Herausgeber von Falstaff, Wolfgang Rosam, betrat die Bühne und leitete den Abend mit launigen Worten ein. Dann hieß es »Film ab!« für die Vorstellung der Nominierten. Man hörte es förmlich knistern im Saal.
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