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Die Oranienburger Straße hat mächtig gelitten über die Jahren, alles Subversive und Berlin-Typische wie das Kunsthaus Tacheles, der ehemalige Club WMF und der Rodeo Club mit seinen Dinnerparties ist verschwunden, stattdessen bestimmen Touristen, Junggesellenabschiede und Investoren rund um das Google Headquarter das Geschehen. Ausgerechnet hier kommt nun ein Restaurant an, das sich geheimnisvoll »theNOname« nennt und unbedingt an wildere Zeiten anknüpfen will. Im ehemaligen Café Orange mit seinen Jugendstil-Stuckdecken, auch eine einstige Berliner Institution, hängt nun ein überlebensgroßes photorealistisches Bild einer verschnürten Bondage-Schönheit, die auf die Gäste herab lächelt. Die Botschaft des »theNOname« wird hier von den goldenen Toiletten mit Graffiti bis hin zum Menü laut und deutlich: »Seht her, wir sind anders, wir sind Berlin.«
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