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Die (kulinarische) Ernüchterung erfolgt gleich zum Auftakt. So »wirklich viel entgegenzusetzen« habe die Gans ihren beliebten gefiederten Freunden – der Ente, dem Bressehuhn oder gar dem feinen Täubchen – nicht. Das sagt nicht irgendjemand, sondern der burgenländisch-französische Spitzenkoch Alain Weissgerber, der mit seinem »Taubenkobel« in Schützen am Gebirge zur kulinarischen Elite des Bundeslands zählt. Ein Plädoyer gegen das Martinigansl also? Und das noch dazu im Burgenland? Nein, natürlich nicht. Das wagt nicht einmal der Spitzenkoch. Bei der Gans ist es »die Tradition, die zählt«, sagt Weissgerber. »Und wenn man ein Spitzenprodukt, wie man es im Burgenland findet, verwendet und sich mit dem Tier wirklich beschäftigt«, dann wird aus der Gans ein vorzügliches Festmahl.
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