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Beinahe hat sie Tradition in Wien, die kulinarische Vielfalt. Die Stadt, die ehemals das Zentrum eines König- und Kaiserreichs war, versammelte schon vor weit mehr als hundert Jahren eine Vielzahl an Völkern und Kulturen – und damit einhergehend auch ein buntes Potpourri unterschiedlichster Küchen, angefangen bei italienischer Cucina über böhmische oder galizische Gerichte und bis hin zur Siebenbürger Kochtradition. Und die Wiener liebten es, sich durch neue Aromen und Kreationen zu probieren. Natürlich: Die Zeiten des weitreichenden Vielvölkerstaates sind Geschichte, Glanz und Glorie der Monarchie längst verblasst. Die Lust nach kulinarischer Pluralität ist der Stadt an der Donau aber geblieben – und Wiens Küchenlandschaft zeigt sich heute so lebhaft wie noch nie zuvor.
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