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Sophie Christmann addiert im Kopf Parzellengrößen und zählt mit den Fingern die Zwischenergebnisse ab: »Eins …, zwei …, fast drei Hektar Spätburgunder haben wir gerade jetzt noch mal neu gepflanzt. Er nimmt inzwischen 35 Prozent unserer Fläche ein.« Und das in einem Betrieb, der im Epizentrum der Pfälzer Rieslingwelt zu Hause ist, in Gimmeldingen in der Mittelhaardt. Ein Thema war Spätburgunder auch vorher schon im Hause des VDP-Präsidenten Christmann, doch neben König Riesling hatte es immer nur für eine Statistenrolle gereicht – trotz der Kalkböden in Lagen wie Idig, Biengarten und Ölberg.
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