Mannshohe Terrakottagebinde, sie heißen Kvevris, warten auf ihren zukünftigen Einsatz.

Georgien: Wiege des Weins

Peter Moser, 12.03.2018

Falstaff-Herausgeber Wolfgang M. Rosam und Wein-Chefredakteur Peter Moser haben ein aufstrebendes Weingut besucht, das zum Hotspot wurde.

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Seit Tausenden Jahren werden im Kaukasus Weintrauben in großen, direkt in den Boden eingelassenen Terrakottagefäßen zu Wein vergoren. Die jüngsten archäologischen Befunde verorten die Wiege der Weinkultur in der georgischen Region Kvemo Kartli. Dort hat die Menschheit das Weinmachen erfunden. Die Methode dabei wurde zwar bis heute tradiert, doch die internationale Weinwelt wurde erst durch das Engagement der Slow-Food-Bewegung auf das Vinifizieren in amphorenartigen Tongefäßen aufmerksam. Und das kam so: In den frühen 1990er-Jahren reisten einige italienische Winzer nach Georgien, sie waren danach von dieser uralten Art des Weinmachens so angetan, dass sie zu Hause ihre Weine ebenfalls in den riesigen Tongefäßen entstehen ließen.

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