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Große Fischesser sind sie ja nicht, die Dänen. Das beweist schon ein Blick in die Supermärkte, wo das Angebot an Fisch und Meeresfrüchten kaum größer ist als hierzulande – und sich auf geräucherten und frischen Lachs, Schollenfilets und eingelegte Heringe beschränkt. Selbst einen Fischmarkt wird man in der Hauptstadt vergeblich suchen – ihrer Lage auf einer Insel in der Ostsee und der Kleinen Meerjungfrau als Wahrzeichen zum Trotz. Darum überrascht es nur bedingt, dass das beste Fischrestaurant der Stadt ausgerechnet in einer ehemaligen Fleischmarkthalle untergebracht ist. Über dem Eingang des gestylten Lokals auf dem Areal der stillgelegten Schlachthöfe im hippen Stadtteil Kødbyen prangt noch das Relief eines Stiers.
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