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Immer wieder werden in Deutschland gefährliche Kriegsrelikte gefunden. Mal gezielt geortet und ausgegraben, mal zufällig entdeckt. Bei routinemäßigen Pflugarbeiten im Würzburger Stein, der berühmten Lage des fränkischen Weinguts Juliusspital, kam eine verhältnismäßig kleine Granate zum Vorschein. Nach dem ersten Schreck verständigte das Weingut umgehend die Polizei. Die Pflügarbeiten wurden eingestellt, am nächsten Tag kümmerte sich ein Sprengkommando um die Entsorgung. Nach einer Beurteilung und Bewertung der Fläche dann die Entwarnung. Bei dem Fundstück handelt es sich mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit um ein Einzelstück. »Die Mitarbeiter werden sicherheitshalber belehrt und geschult, mit weiteren Funden ist aber nicht zu rechnen,« so Franz Ebert, Pressesprecher des Weinguts. Auch die Lage ist nicht gefährdet.
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