Grange La Chapelle 2022: Der zweite Streich

Benjamin Herzog, 30.01.2026

Der Grange La Chapelle, der je zur Hälfte aus Frankreich und Australien stammt, gehört zu den kontroversesten Weinprojekten der letzten Jahre. Falstaff hat den soeben lancierten zweiten Jahrgang 2022 mit den Weinmachern Caroline Frey und Peter Gago verkostet.

Werbung

Es ging mehr als ein Raunen durch die Weinwelt, als der erste Jahrgang des Grange La Chapelle vor ziemlich genau einem Jahr in Paris präsentiert wurde. Ein reinsortiger Syrah, der je zur Hälfte in Frankreich und in Australien wächst. «Je mehr Kontroverse desto besser – wir lieben das!», sagt Penfolds-Winemaker Peter Gago, als er gemeinsam mit Caroline Frey und Falstaff den zweiten Jahrgang 2022 in Zürich verkostet. Schon vor einem Jahr sagte Gago klar, dass es bei dem Wein darum gehe, der Sorte Syrah eine Bühne zu geben und auf deren Güte aufmerksam zu machen. Das ist eindeutig gelungen. Denn über die Qualität des Produktes muss man sich nicht streiten – Falstaff gab dem Erstling satte 99 Punkte und auch der Nachfolgejahrgang begeistert.

Weiterlesen

Werbung