Der Frost hält die Winzer in Atem.

Gravierende Frostschäden fast überall in Deutschland

Ulrich Sautter, 21.04.2017

Drei Frostnächte in Folge haben Deutschlands Weinbau schwer getroffen: Nach dem milden März war der Austrieb weit vorangeschritten. Jetzt stehen hohe Ertragseinbußen zu befürchten.

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»Das habe ich in meiner ganzen Laufbahn noch nicht erlebt«, sagt Markus Molitor aus Zeltingen an der Mittelmosel. »In Traben Trarbach zeigte das Thermometer in der Nacht von 19. auf 20. April am Boden minus 5,9 Grad an und selbst in zwei Metern Höhe noch minus 3,4 Grad.« Nachttemperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt, bei null oder minus einem Grad, sind im April und Mai keine Seltenheit. Doch meist kriecht der Frost am Boden entlang – und die Ruten der Rebstöcke kommen glimpflich davon, da sie relativ hoch über dem Boden wachsen.

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