Hamburg: Aus dem »Boathouse« wird »Stüffel«

Philipp Elsbrock, 01.06.2018

Vom Tennisclub an den Steg: Im ehemaligen »Boathouse« in Hamburg-Eppendorf versucht ab sofort der erfahrene Gastronom Ondrej Kovar sein Glück.

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Eigentlich ist die Ausgangslage ideal: Ein schöner Standort gleich am Wasser, die Nachbarschaft gehoben, die Architektur reizvoll. Und doch sind am Isekai 1 in Hamburgs Schickimicki-Viertel Eppendorf zwei Gastronomen nacheinander daran gescheitert, ein Publikum für ihr Angebot zu finden. Zuletzt musste Thomas Macyszyn schließen, der im »Boathouse« ambitionierte Fischküche serviert hatte. Nun kehrt in die schöne, aber nicht ganz einfache Location nach einem Dreivierteljahr Leerstand wieder Leben ein: Mit 2. Juni eröffnet Ondrej Kovar das Restaurant »Stüffel«. Kovar ist ein Profi für scheinbar aussichtslose Fälle. Denn sein Restaurant »Stüffel« führte er bislang in einem Tennis-Vereinsheim weitab vom Schuss, im Hamburger Stadtteil Bergstedt. Allerdings so erfolgreich, dass auch Hamburger aus der Stadt zum Essen kamen. Am 30. April schloss er das Restaurant und zog nach Eppendorf um. Das Interieur hat er im vergangenen Monat etwas umgestaltet, »dunkler und gemütlicher gemacht«, wie er sagt. Das gesamte Team hat den Umzug mitgemacht, darunter Küchenchef Marco Kraemer. Neu ist Restaurantleiter Philip Reusch (vorher »Brasserie Marblau«), und auch die Speisenkarte wurde für den neuen Standort erweitert.

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