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Zugegeben: Die Bedingungen waren für den Jahrgang 2014 alles andere als ideal. Österreichische Winzer erinnern sich ungern an die feuchte zweite Sommerhälfte. Speziell bei den frühreifen und engbeerigen Sorten wie Blauer Zweigelt und St. Laurent war die Situation beängstigend, denn die Botrytis wurde ebenso zum Problem wie die niedrigen Zuckerwerte. Der »Zweigelt Grand Prix« vermittelt dennoch einen positiven ersten Eindruck von den zu erwartenden Qualitäten des Jahrgangs. Und das ist nicht selbstverständlich. Der August, wenn die Weichen für den Erfolg eines Weinjahres gestellt werden, fiel in Österreich überdurchschnittlich feucht und kühl aus. Und das war erst der Auftakt, denn im September folgten rekordverdächtige Niederschläge, die viele Weingärten in der Alpenrepublik in Sumpflandschaften verwandelten. Der Fäulnisdruck und die mangelhafte Reife ließen manchen Winzer verzweifeln, mit aller Kraft und enormem – auch finanziellem – Aufwand musste in den Weingärten gearbeitet werden, um doch noch zu einem brauchbaren Ergebnis zu kommen.
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