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Es sind Ausnahmezeitmesser, die wir hier zeigen, keine Stangen-ware. Während in der Uhrenindustrie zusehends teilautomatisierte Fertigungsmethoden zur Anwendung kommen, geht das bei diesem Typ Uhr gar nicht. Der Zusammenbau der Uhrwerke, die sich aus mehreren hundert Bauteilen zusammensetzen, geschieht nach der guten alten Schule: Ein erfahrener Uhrmachermeister assembliert das Uhrwerk von A bis Z. Hat er die unzähligen Einzelteile aus der Fertigung erhalten, so baut der Meister es ein erstes Mal zusammen; es ist dies ein Testlauf, eine notwendige Funktionsprüfung. Passen die Toleranzen? Bewegen sich alle Federn, Hebel und Zahnräder so, wie sie sollen? Greifen alle beweglichen Teile ineinander und blockieren sich diese nicht? Da aber in einem Uhrwerk dieser Güte nicht ein einziger Bauteil – ob später einmal sichtbar oder nicht – eingebaut wird, der davor nicht aufwendig verschönert worden wäre, muss der Meister sein Uhrwerk wieder vollständig zerlegen.
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