Nach der Ernte wird der Südtiroler Spargel auch am Obstplatz in Bozen feilgeboten.

Im Südtiroler Spargel-Dreieck

Johannes Weiss, 24.04.2017

Nicht nur Wein und Äpfel werden in Südtirol angebaut. Auch Spargel hat eine lange Tradition. Bis heute wird in Terlan, Siebeneich und Vilpian die Margarete kultiviert.

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In der Gegend um Terlan ist das Klima mediterran und der Frühling fängt schon etwas früher an. Wenn der Spargel seine zarten Köpfchen aus der Erde streckt, dann wird das hier während der Terlaner Spargelwochen gebührend gefeiert. Die Südtiroler sind schließlich stolz auf ihre lange Spargel-Tradition. Davon zeugt schon das beliebte Traditionsgericht Spargel mit Bozener Sauce, einer Art Kräutermayonnaise auf der Basis hart gekochter Eier. Der Spargelanbau wurde in Italien bereits von den Römern eingeführt, die das Gemüse um 250 vor Christus kultivierten – ganz im Gegensatz zu den Griechen, die den Spargel zu dieser Zeit noch wild sammelten. Cato der Ältere (234–149 v. Chr.) wollte nicht nur Karthago zerstören, sondern hinterließ auch eine ausführliche Anleitung, wie man Spargel im Garten anbauen kann, was darauf schließen lässt, dass dieses Gemüse bei den Römern sehr geschätzt wurde.

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