Bei »Gallagher's« in New York reifen in den Auslagen Unmengen an Fleischstücken, die Auswahl an Steaks mit unterschiedlicher Reifedauer ist riesig.

In Würde altern: Dry aged Rind, gereifte Kuh

Bernhard Degen, Herbert Hacker, Tobias Müller, 11.05.2017

Vor einigen Jahren noch völlig unbekannt ist Dry aged – also gereift – voll im Trend. Lesen Sie hier, wie sich die Reifung von Rinder- und Kuhfleisch auf den Geschmack auswirkt.

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Wer sich die Homepage von »Otto Gourmet« etwas genauer ansieht, wird schnell den Eindruck gewinnen, der deutsche Edelbeef-Versand habe mehr Fleischspezialitäten im Programm als Ikea Möbel. Auf eine Bezeichnung stößt man dabei besonders oft: Dry aged, also trocken gereift. Was vor zehn Jahren noch kaum jemand kannte, gehört inzwischen längst zum Standardvokabular eines jeden Feinschmeckers. Doch was unterscheidet eigentlich »Dry aged Beef« von normalem Fleisch? Die Methode kommt aus den USA. Dort ist länger gereiftes Fleisch schon lange eine Selbstverständlichkeit und begründet etwa den Ruf legendärer Steakhäuser wie »Smith & Wollensky« oder »Gallagher’s« in New York. Dort reifen in den Auslagen Unmengen an Fleischstücken, die Auswahl an Sorten und Steaks mit unterschiedlicher Reifedauer ist riesig.

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