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Selten sind sich die Gourmetkritiker in Österreich so einig: Das ziemlich abseits des noblen Geschehens in der Vorstadt situierte Restaurant »Mraz & Sohn« zählt zum Besten, was Wien und überhaupt das Land zu bieten haben. Die Familie Mraz hat seit jeher den Ruf, alles ein wenig anders und quergebürstet zu tun – zuletzt unter Leitung von Vater Markus. Nun dockte Sohn Lukas, vielen als Ex-Küchenchef des Berliner Kultlokals »Cordobar« ein Begriff, beim familiären Mutterschiff an und stellte Bedingungen: Eine offene Küche und ein Küchentisch mussten installiert werden. Und viel bestellen müssen und dürfen die Gäste auch nicht mehr. »Here used to be the menu«, liest man im Aushang neben dem Entree.
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