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Der Bergadler Andreas Caminada zieht weiter einsam seine Kreise. Ihn zu rühmen hieße, Wasser in den nahen Rhein zu gießen. »Schloss Schauenstein« ist einer jener Spots, wo der wahre Gourmet einmal jährlich hinfährt, um zu schauen, was der Tausendsassa wieder ausgetüftelt hat. Seit seiner mehrmonatigen Auszeit, die auch schon wieder ein Weilchen zurückliegt, kocht er noch präziser, noch geraffter, noch geradliniger. Gags wie auf Tablets servierte Gänge sind da nicht mehr nötig. Im Gegenteil, man kriegt hier exemplarisch gezeigt, dass für eine große Küche keine Luxusprodukte notwendig sind.
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