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Wie sieht eigentlich die Geburt eines Buches aus? Das erste mal gestellt hat sich diese Frage der Autor dieses Textes beim lesen von Via Carpis »Cecina e giardino«. Explizit von einer Geburt schreibt die Autorin auf den ersten Seiten. Es klingt alles ein bisschen nach Kitsch. Nach Heimatfilm. Aber eine Vorstellung davon, wie Carpi die Welt um sich herum zu begreifen scheint, wird dabei bereits zu Beginn klar. Und man nimmt ihr diese ab: »Dieses Buch ist hier auf dem Bergbauernhof geboren. Seite für Seite wächst es seither zwischen dem großen Schreibtisch in der alten Stube und meiner Selbstversorgerküche heran.« Das Schreiben eines Buchs, ein organischer Prozess, so wie alles am Hof des ursprünglichen Stadtkinds.
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