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Hartnäckig halten sich Gerüchte, nach einem Essen in Spitzenrestaurants gehe man hungrig nach Hause. Zehn, zwölf Gänge seien aus der Küche gekommen, und trotzdem musste man danach noch zur Pommesbude ums Eck, hört man immer wieder. Selbst manche Sterneköche erzählen das unter der Hand, wenn sie bei Kollegen essen waren. Bei Michael Laus, 34, kann das nicht passieren. Seine beiden Menüs, eines mit Fleisch, eines mit Fisch, umfassen zwar nur vier Gänge. Aber danach ist man satt. »Lieber vier Highlights als zwölf Teller, von denen du am Ende gar nicht mehr weißt, welcher gut war«, sagt Laus dazu.
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