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Die schieren Zahlen sind beeindruckend: Noch im Jahr 1995 wuchs der Müller-Thurgau in Deutschland auf 23.489 Hektar, das war damals Platz eins der Sortenstatistik, noch vor dem Riesling. Nur eine Generation später hat sich die Ertragsfläche auf 11.453 Hektar halbiert, und neben dem Riesling ist heute auch der Spätburgunder am einstigen Lieblingskind der Winzer vorbeigezogen.
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