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»Manche Gäste kommen auch nur wegen des Schnittlauchöls«, witzeln die Service-Kräfte in Tohru Nakamuras Restaurant manchmal. Das ist eine durchaus amüsante Vorstellung in Anbetracht eines Menüpreises von 245 Euro und der vortrefflichen Auswahl luxuriösester Produkte von Waygu bis Kaviar. Im April können sich die reinen Verehrer des Schnittlauchöls – sollte es sie denn wirklich in so geschilderter Gestalt geben – den Umweg in das Zwei-Sterne-Restaurant sparen; das Öl, für das Nakamura und sein Team frischen Schnittlauch mit ein wenig Spinat und der selben Menge Traubenkernöl warm aufmixen, bis es grün-grasig am Gaumen schmilzt, gibt es auch in der »Bar Tatar«.
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