Die Langhe, die Hügel bei Alba im südlichen Piemont, sind berühmt für Barolo und Barbaresco. Hier entstehen aber auch einfachere Nebbiolo-Weine, die sehr spannend sind.

Nebbiolo: Der Stoff, aus dem Rotwein-Träume sind

Othmar Kiem, 25.04.2024

Nebbiolo steht oft im Schatten anderer berühmter Rotweinsorten. Das ändert sich schlagartig, wenn man die Weine nennt, die aus ihr entstehen: Barolo, Barbaresco, Roero ebenso wie Nebbiolo selbst, aber auch Gattinara oder Sforzato gehören zu den ausdrucksstärksten Rotweinen der Welt.

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Nebbiolo – in diesem Wort schwingt eindeutig »Nebbia« mit, der italienische Ausdruck für Nebel. Man ist sich heute aber nicht einig darüber, ob der Name für Nebbiolo nun seinen Ur­­­­­­sprung im Nebel hat, der sich zur Lesezeit der Sorte ausbildet, oder im weißen Belag, der sich auf den reifen Beeren ausbildet. Für den Weinliebhaber ist dies aber auch nicht weiter von Relevanz. Fest steht, dass Nebbiolo die Grundlage für viele beliebte Rotweine bildet. Die Sorte ist fast ausschließlich in Italien zu finden – von den weltweit rund 6.000 Hektar, die mit Nebbiolo bepflanzt sind, liegen 5.250 in Italien. Dort wiederum ist die Verbreitung des Nebbiolo im Wesentlichen auf den Nordwesten beschränkt, auf Piemont, Aosta und die Lombardei.

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