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Es gibt, so scheint es, nur wenige Food-Konzepte, die aktuell noch überraschen und überzeugen können. Bánh mì ist so ein seltenes Phänomen – vielleicht, weil der Ruf des vietnamesischen Baguettes zwar seit Jahren aus Übersee zu uns rüberschwappt, man gute Anlaufstellen in Deutschland aber immer noch mit der Lupe suchen muss. In Köln hat ein Café eröffnet, das die Sehnsucht der Domstädter nach der franko-vietnamesischen Sandwich-Liaison nachhaltig erfüllen könnte; bisher musste man dafür nach Berlin, Hamburg oder Düsseldorf fahren. Nun aber endlich auch Köln: Hoa Hiep Lam und seine Frau Cam Nguyen servieren in der Bobstraße exzellenten Kaffee und knusprig gebackene Bánh mì in verschiedenen Variationen. Eine Bereicherung für die hiesige Gastroszene und für das Veedel selbst. Denn das Mauritiusviertel, eigentlich sehr zentral zwischen bzw. hinter Rudolfplatz und Neumarkt gelegen, ist bislang eher noch kulinarisches Niemandsland.
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