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Kurz nach der Wende zog es die Winzerfamilie Schuh von der Mosel an die Elbe, wo Walter Schuh in Sörnewitz unweit von Meißen zwei Gehöfte aus dem 19. Jahrhundert und etwas Rebfläche erwarb. Sowohl Gebäude als auch Weinberge waren in einem desolaten Zustand. Schuh restaurierte die denkmalgeschützten Gemäuer, brachte die Weinberge auf Vordermann und rekultivierte sie mit damals zeitgemäßen und traditionellen Varietäten. Dass der bisweilen steile und granitreiche Meißner Kapitelberg an seine ruhmreiche Vergangenheit heute wieder anknüpfen kann, ist auch Schuhs Einsatz zu verdanken.
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