Nominé Newcomer des Jahres 2019: Jonas Seckinger

Rainer Schäfer, 14.01.2019

Gemeinsam mit seinen Brüdern Philipp und Lukas möchte der Jungwinzer die elterliche Rebfläche erweitern, ohne sich dabei zu verzetteln.

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Die Zeit der Spielerei, sagt Jonas Seckinger, sei endgültig vorbei. ­Er spüre nun die Verpflichtung, »immer das Beste herauszuholen«. Der Pfälzer ist erst 26 Jahre alt und schon Betriebsleiter im Weingut Seckinger in Niederkirchen. Man kann ihn getrost zu den Protagonisten einer frühreifen und bestens ausgebildeten Winzer-Generation zählen, die genau weiß, was sie will: Seine Weine wirken schon erstaunlich erwachsen und stilsicher. Seinen ersten Wein erzeugte Seckinger mit 17, anfangs experimentierte er mit einer alten Holzkelter in der elterlichen Garage. Schon bei der Wahl der Ausbildungsbetriebe agierte er umsichtig: »Ich wollte alles sehen – von konventionell bis biodynamisch.« An­dreas Schumann machte ihn im Weingut Odinstal bestens mit den Prinzipien des biodynamischen Weinbaus vertraut.

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