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Er war nie nur der Mann hinter dem Tresen. Er war Priester, Psychiater, Zuhälter ohne Angebot (oder auch mit), Therapeut auf Zeit. In den US-amerikanischen Filmen der 1950er- bis 1990er-Jahre war der Barkeeper die letzte Instanz, wenn ein Mann gescheitert war und tief ins Glas blicken wollte. Wenn die Ehefrau ging, der Job verloren war oder die Midlife-Crisis drohte, dann ging er nicht in die Therapie, sondern in die Bar. Humphrey Bogart sprach mit dem Barkeeper, Paul Newman sprach mit dem Barkeeper, selbst die einfältigen Actionhelden der 1980er bekamen irgendwann ein Glas hingestellt – und eine halbe Wahrheit dazu.
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