Pablo Picasso gilt als einer der einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts.

Pablo Picasso: Sogar ein Kochtopf kann schreien

Judith Hecht, 08.11.2022

Der spanische Maler Pablo Picasso liebte es, seine Zeit in Küchen und Bars zu verbringen, um dort zu malen und zu schreiben. Kochen, Essen und alltägliche Dinge wie Löffel, Tischtücher oder Zuckerdosen inspirierten ihn – wie seine Werke zeigen.

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Das Talent seines Sohnes Pablo blieb José Ruiz Blasco nicht lange verborgen. Als er dem Dreijährigen bei seinen ersten Malversuchen in der Küche zusah, erkannte er sofort, dass sein Bub außergewöhnlich begabt war. Auf das Urteil von Picassos Vater war Verlass, war er doch selbst Maler und Zeichenlehrer an der Kunstschule in Málaga. Als Pablo sieben Jahre alt war, begann sein Vater, ihn zu unterrichten. An Eifer und Selbstbewusstsein fehlte es dem Kleinen nie. Er habe schon sehr früh wie Raffael zeichnen können, sagte Picasso später über sich. Die Werke seines Vaters hingegen beeindruckten ihn nicht: »Mein Vater malte Bilder für Esszimmer; Rebhühner oder Tauben und Kaninchen: Fell und Federn waren darauf zu sehen, Vögel und Blumen seine Spezialität«, erzählte er seinem Freund Jaime Sabartés. Ein Grund, weshalb sich Pablo später entschloss, seine Bilder nicht mehr mit »P. Ruiz«, sondern nur mehr mit »Picasso«, dem Geburtsnamen seiner Mutter, zu signieren.

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