Eine der Top-Adressen im Land ist der »Taubenkobel« der Familie Eselböck. Hier wird die pannonische Küche neu interpretiert.

Pannonische Power-Küche

Herbert Hacker, 10.01.2020

Einst war das Burgenland eine der ärmsten Regionen Österreichs. Heute wird es unter Feinschmeckern als eines der interessantesten Gebiete des Landes gehandelt.

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Viel an essbaren Köstlichkeiten gab es damals nicht. Als das Burgenland als jüngstes Bundesland Österreichs 1921 zu Österreich kam, war es eine durchwegs ärmliche Region, geprägt von einer Kargheit, wie sie heute kaum vorstellbar ist. »Sie führen das allerkümmerlichste Leben, da sie weder guten Boden noch günstiges Klima haben und kein Öl«, jammerte schon lange davor der römische Geschichtsschreiber Cassius Dio, der für einige Jahre als Statthalter des römischen Imperiums nach »Pannonien« abkommandiert wurde. Die Herkunft des Namens Pannonien ist nicht eindeutig geklärt, könnte aber von dem lateinischen Begriff für Lumpen abstammen.

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