Pasteten: Renaissance im Teigmantel

Tobias Müller, 25.01.2020

Lange galten sie als altbacken und öde, nun aber feiern sie ein fulminantes Comeback: Von Paris bis Tokio backen Spitzenköche und Charcuterie-Meister wieder prächtige Pasteten und Terrinen. Zurecht: sie vereinen nämlich gleich drei Künste in einem.

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Das Burgund mag vor allem für seine Winzer weltberühmt sein, seine Fleischer haben es aber mindestens ebenso drauf: Wer durch Beaune oder Lyon spaziert, kommt an unzähligen Läden mit prächtigen Vitrinen vorbei: Zart glänzende Kuppeln von Jambon Persillé, wabernde Schweinsfüße in Aspik, üppig rustikale Pâtés de Campagne oder goldgelb gebackene Pâtés en Croûte stehen da wie Geschmeide in einer Juweliersvitrine. Manche sind noch ganz, andere schon angeschnitten, sodass die Kunden grüne Pistazien, bernsteinfarbenes Aspik, weiße Haselnüsse oder rosa Gänseleber leuchten sehen. Neben Schwein und Kalb werden stets auch saisonale Delikatessen wie Wildhase und Fasan verarbeitet.

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