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Bekannt ist das Mittelrheintal vor allem durch die Loreley – und dadurch als Touristenmagnet. Doch in Sachen Wein war das Gebiet lange Jahre ein Sorgenkind: Denn immer mehr Winzer gaben dort ihre Weinberge im Steilhang auf. Die notwendige Handarbeit war kaum noch zu finanzieren, da das Preisgefüge der Weine vom Mittelrhein – trotz dessen Status als UNESCO-Welterbe – nicht aus dem Schatten der Nachbarregionen herauszutreten vermochte. Erst in den vergangenen Jahren konnte dieser Negativ-Trend langsam gestoppt werden. Und nun gibt es ein zusätzliches Zeichen, dass Bewegung in das unterschätzte Anbaugebiet kommt: Mit Jochen Ratzenberger übernimmt einer der profiliertesten Winzer der Region nahezu zehn Hektar Steillagen am Stück: den Löwenanteil der Lage »Rheindiebacher Fürstenberg« wenige Kilometer südlich von Bacharach.
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