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Nachdem bereits 3609 Flaschen versteigert waren, setzte die Versteigerung des 48. und letzten Loses ein Ausrufezeichen hinter den Eberbacher Auktions-Samstag: Die 12-Liter-Flasche des Weins »unser Aufbruch« der Weingüter Weil, Battenfeld-Spanier und St. Antony wurde im Paket mit drei Magnum und sechs 0,75-Liter-Flaschen bei sensationellen 31.500 Euro zugeschlagen. Bei diesem Wein handelt es sich um ein Benefizprojekt, das die drei beteiligten Weingüter im vergangenen Jahr aufgelegt hatten, um der von Corona gebeutelten Gastronomie beim Neustart unter die Arme zu greifen (Falstaff berichtete). Der aus den Lagen Gräfenberg, Hipping und Frauenberg assemblierte Wein – seines gebietsübergreifenden Charakters wegen als »deutscher Wein« etikettiert – dürfte nicht zuletzt in der großformatigen Flasche zu einem ungewöhnlich langen Leben vorbestimmt sein. Der enorme Erlös wird nun von den Weingütern gespendet, je zu einem Drittel an die Initiative #solidAhrität zur Unterstützung der Flutopfer an der Ahr, an einen Hilfsfonds für die Ukraine, und an die Stiftung »Stoa169« des Künstlers Bernd Zimmer, der auch das Etikett gestaltet hatte.
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