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Alle Lobpreisungen von Jan Hartwigs Küche sind wahr. Seine technisch versierte Art zu kochen, ist kosmopolitisch und regional verwurzelt zugleich. Die Gerichte sind zu schön zum Anbeißen – doch dabei macht der Drei-Sterne-Koch keinen einzigen Kompromiss beim Geschmack. Vielleicht ist er heute sogar mutiger in der Kontrastaromatik als zu »Atelier«-Zeiten im »Bayrischen Hof«. Doch jeder Teller ist so perfekt durchdekliniert, dass man fast sagen muss: Er lässt dem Gast mitunter wenig Raum, einmal tief durchzuatmen.
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