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Es gehört eine gewisse Furchtlosigkeit dazu, mitten in einer Pandemie alles auf eine Selbstständigkeit zu setzen. Der an Rhein und Ruhr bestens bekannte Gastronom Sven Nöthel, 33, fasste diesen Mut im Oktober vergangenen Jahres, als er im zweiten Lockdown die Pläne für sein eigenes Restaurant konkretisierte – konsequenterweise heißt es »Mod«, was Schwedisch und Dänisch für »Mut« ist. Am Rande von Duisburg, wo das Ruhrgebiet in den Niederrhein übergeht, hat Nöthel einen ehemaligen Stall aufwändig umgebaut und dafür viel Geld in die Hand genommen. Draußen dampft der Misthaufen des Nachbarn, drinnen lassen nur die partiell offenen Backsteinwände die rustikale Vergangenenheit erahnen. Die Speisekarte zeugt von gehobenem Anspruch und unterteilt sich in ein vegetarisches Menü (»Acker & Saat«) und eines mit Fisch und Fleisch (»Beete & Bauer«) sowie einen À-la-carte-Bereich.
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