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Mit Ausnahme von einigen Cru Bourgeois und dem Hause Moueix in Libourne hatte sich bis jetzt alles was in Bordeaux Rang und Namen hat in Sachen Primeur-Preise bedeckt gehalten. Der Grund war offensichtlich. Nach dem es zunächst eine Fülle euphorischer Kommentare zum Jahrgang 2010 gegeben hatte, mischten sich zuletzt mehr und mehr skeptische oder gar kritische Stimmen in den Lobgesang. Meist kamen sie zwar von Verkostern, die auf Grund ihres biologischen Alters schlichtweg nicht die nötige Verkostungserfahrung haben konnten bzw. von Händlern, die abseits des positiv gestimmten Mainstreams ihre Süppchen kochen wollten. Aber diese Kommentare waren da, wurden gelesen und in den einschlägigen Foren diskutiert.
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