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Eine solche Erfolgsstory schaffen heute fast nur noch Internetunternehmen. Von null zum Marktführer binnen weniger Jahre, das gelang dem Franzosen Sacha Lichine aber nicht mit Daten, sondern – mit einem Rosé. Lichine erschuf sich einen komplett neuen Absatzmarkt, begeisterte Kritiker und Publikum gleichermaßen und kommt heute auf einen geschätzten Absatz von 6 Millionen Flaschen Wein pro Jahr. Dabei fing Lichine zu einer Zeit an, als nur noch Gurkenwasser unpopulärer war als Rosé: Er kaufte 2006 das etwas verschnarchte Weingut »Chateau d’Esclans« von einem Schweizer Versicherungsunternehmen ab. Das Geld dafür hatte er vom Verkauf des Familienweinguts in Bordeaux – nicht wenige Landsleute hielten ihn deshalb für verrückt: wertvolles Land eintauschen gegen wenige Hektar in der Provence.
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