Fast noch ein Geheimtipp in einer Stadt, in der wenig geheim ist, sind die »Capezzoli di Venere«, die Venusbrüstchen. Angeblich hat Antonio Salieri sie geliebt, heute lieben sie Salzburgs Connaisseurs.

Salzburgs süße Must-Haves für Naschkatzen

Ilse Fischer, 26.07.2023

Der Süße des Lebens lässt sich in Salzburg und im SalzburgerLand mit mancherlei Köstlichkeit nachspüren. Bekannte und weniger bekannte Verlockungen.

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Sie sind noch immer ein echter Geheimtipp in einer Stadt, in der wenig geheim ist. Die »Capezzoli di Venere«, die Venusbrüstchen, sind eine süße Verführung und man sagt, dass schon Mozarts Gegenspieler Antonio Salieri dem Konfekt sehr zugetan gewesen sein soll. Die Verbindung zu Mozart brachte sie auch wieder nach Salzburg, und zwar zum 200. Geburtstag des Musikgenies, der 1991 gefeiert wurde. Und zwar durch einen Gastronomen, der damals Inhaber der »Specerey Stranz & Scio« in Mozarts Geburtshaus war, Lutz Rigaud. In Anlehnung an das Rezept aus der Barockzeit wurde eine köstliche Komposition aus einer Hülle aus schwarzer oder weißer Schokolade und zarter Maroni-­Nougat-Creme mit einer würzigen Amarena­kirsche in der Mitte ersonnen, die immer noch findige Naschkatzen auf der Suche nach dem Besonderen begeistert. Berühmt wurden die Capezzoli vor allem durch das Theaterstück »Amadeus« von Peter Shaffer, in dem Salieri sie mit Vorliebe verspeiste. »Si non è vero, è ben trovato.« Zu einem Kaffee oder einfach als kleine süße Lust am Nachmittag sind sie sehr zu empfehlen. Lust machen auch immer die Salzburger Nockerln, jedenfalls wenn sie von Meisterhand zubereitet werden.

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