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Das allermeiste, was in Europa als mexikanische Küche durchgeht, stammt in Wahrheit von nördlich des Rio Grande, nämlich aus Texas – und nennt sich Tex-Mex. Das hat sich inzwischen weitestgehend herumgesprochen. Und dennoch bleibt die wahre und hochentwickelte Küchenkultur des größten mittelamerikanischen Landes diesseits des Atlantiks bislang erstaunlich unterrepräsentiert. Mit einer nennenswerten Ausnahme: London. Dort eröffneten in den letzten Jahren gleich mehrere Lokale, die sich mit authentischer mexikanischer Küche beschäftigen beziehungsweise diese neu zu interpretieren wissen. Ein Trend, der zu einem sehr großen Teil Santiago Lastra zu verdanken ist.
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