Sharing-Menüs: Macht Essen teilen glücklicher oder alles nur komplizierter?

Tamara Kalny, Hannah Speyer, 17.04.2026

Sharing is caring – aber ist es das wirklich? Sharing-Menüs versprechen gemeinsames Essen mit großer Vielfalt am Tisch. Für die einen lösen sie die Qual der Wahl und schaffen ein geselliges Erlebnis, für die anderen bedeuten sie den Verlust individueller Genussmomente und Freiheit bei der Auswahl. Ein Pro und Contra.

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Bevor Sharing-Konzepte in Restaurants en vogue wurden, war das Probieren von Speisen eine unkomplizierte Angelegenheit. Man bestellte unterschiedliche Gerichte, jeder hatte seinen eigenen Teller vor sich, und nach den ersten Bissen kam meist die Frage: »Darf ich kosten?« Teller wurden kurz getauscht, es wurde probiert, gelacht, und danach widmete sich jeder wieder seinem eigenen Gericht. Selbst wenn man freundlich ablehnte, blieb die Situation entspannt. So sah gemeinsames Essen lange Zeit in Restaurants aus, bevor sich mit den Sharing-Konzepten eine neue Form des Teilens etablierte.

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