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Weit weg von Europa eifern Weinbauregionen wie Neuseeland und Kalifornien seit Langem den europäischen Modellen nach. Robert Mondavi hatte es sich zur Gewohnheit gemacht, seine Cabernets gemeinsam mit großen Weinen aus Bordeaux vorzustellen, vor einem Monat wurde der Wein »M« seines Sohnes Michael zusammen mit einem Château Margaux präsentiert. Sogar Robert Drouhin, ein Burgunder mit Leib und Seele, mischte bei Blindverkostungen seine Weine der »Domaine Drouhin« aus Oregon mit Flaschen Burgunder Premiers Crus aus seinem Weinhandelshaus in Beaune. Weinbau in der Neuen Welt Heutzutage geht es den ehrgeizigen Weinproduzenten nicht so sehr darum, die klassischen Weinregionen Frankreichs nachzuahmen, sondern um den Beweis, dass die Weinbauregionen der Neuen Welt Varianten der französischen Rebsorten beziehungsweise Cuvées produzieren können, die in sich genauso überzeugend sind wie die französischen Originale. Das Côte-d’Or-Weinbaugebiet im Burgund ist geprägt durch Kalksteinböden, ein Terroir, das aus tausend Nuancen besteht, und ein eher unfreundliches Klima mit meist sehr kalten Wintern, einigermaßen warmen Sommern und absolut unberechenbaren Wetterlagen zur Weinlesezeit.
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