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Falstaff: Als frischgebackener Staatsoperndirektor haben Sie viel zu tun – wie ernähren Sie sich im Alltag? Bogdan Roščić Miserabel: Ich versuche zwar, die Leitsätze von Michael Pollan zu befolgen – »Eat food (also ›echte‹ Lebensmittel, kein hochverarbeitetes Zeug). Not too much. Mostly plants« –, aber die Realität sieht anders aus. Neulich gab es in der Kantine der Oper »Frühstück spezial: Leberkäse mit Gulaschsaft« – man muss dazu wissen, dass vor allem die Bühnenmannschaft ab dem frühen Morgen schwere Dinge zu bewegen hat, da braucht man etwas Handfestes. Aber ich habe das nicht, trotzdem musste ich meine gesamte Willenskraft aufbieten, das nicht zu essen.
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