Jahrelang war Bourbon ein No-Name-Produkt und wurde selbst in den USA nur milde belächelt, doch nun wendet sich das Blatt.

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Es gibt vermehrt Sonderabfüllungen auf dem Markt und eine stetig steigende Anzahl an Micro-Distilleries, die sich auf das Whiskeybrennen verlegen. Allen Katz, einer der bekanntesten US-Spirits-Journalisten, hat voriges Jahr eine eigene Destillerie mitten in Manhatten eröffnet. In seinem Portfolio findet sich wie selbstverständlich auch Rye, die ursprünglichste Variante des amerikanischen Whiskeys. In jüngerer Vergangenheit waren solche Roggendestillate völlig verschwunden, jetzt erleben sie ein unerwartetes Revival. Selbst White Dogs kommen wieder in den Handel: Das sind blanke Destillate ohne jede Fasslagerung, die ein ganz eigenes aromatisches Profil aufweisen – süßlich, manchmal mit grasigen oder floralen Noten.

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