Paul Bocuse war bereits ein Gigant, als Falstaff das Licht der Welt erblickte. Aber der Einfluss des Großmeisters aus Collonges war auch in den 1980er-Jahren die bestimmende Kraft.

Superstars der Küche: Es begann mit Bocuse

Severin Corti, 31.01.2021

Sie prägten die kulinarische Entwicklung der vergangenen 40 Jahre: Falstaff lässt die größten Köche seit Gründung des Magazins Revue passieren.

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Vor 40 Jahren war Paul Bocuse der »Chef des chefs«, ein Koch, der noch bei der legendären »Mère« Eugénie Brazier gelernt hat, Frankreichs erster Frau mit drei Michelin-Sternen (und die Erste ihrer Zunft, die in zwei Restaurants gleichzeitig drei Sterne erringen konnte). Bocuse verkörperte die französische Küche als Inbegriff aller Sehnsüchte des kultivierten Gourmets. Sein »Potage aux Truffes« mit kleinem Gemüse, erdacht anlässlich seiner Erhebung zum Ritter der Ehrenlegion, darf als emblematisch für diese klassische, vom Esprit der Nouvelle Cuisine getragene Küche dienen. Wer in den 1980er-Jahren ernsthaft gut essen wollte, der musste einfach nach Frankreich.

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