Deutsche und Kraut – eine ganz besondere Beziehung.

Typisch deutsch: Kraut & Rüben

Wolfgang Sievers, 15.03.2013

»The krauts« – wenig freundlich beschreiben Angelsachsen die Deutschen. Trotz aller Vorurteile landet Kraut tatsächlich gern auf deutschen Tellern.

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Es waren die Elsässer, die einst das Sauerkraut zu ihrem »Nationalgericht« erklärten – und damit das Image eines ganzen Volks prägten. Die Bewohner der Region im Osten Frankreichs stammen von den Alemannen ab – und Deutsche heißen übersetzt »les allemands«. Diese Namens­ähnlichkeit führte dazu, dass man irrtümlicherweise ganz Deutschland Kraut als Nationalspeise nachsagte – so sollen aus den Deutschen »the krauts« geworden sein. Wenngleich Sauerkraut bei vielen deutschen Küchenklassikern als Beilage beliebt ist, ist es also keine »deutsche Erfindung« – schon die antiken Griechen und Römer kannten und aßen es. Doch immerhin: Die Deut­schen sind die Erfinder des abgefüllten (!) Sauerkrauts. Die Firma Hengstenberg war die erste, die Anfang der 1930er-Jahre ein Verfahren entwickelte, um es in Dosen abfüllen zu können.

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