Bis 1992 war der Verkauf von Uhudler nicht erlaubt. Der Tag der Legalisierung ist seitdem ein inoffizieller Feiertag im Südburgenland.

Uhudler: Keine verbotene Liebe

Catharina Gruidl, Maria Harmer, 11.02.2020

Der Weg vom Heckenklescher zur preisgekrönten, lokalen Rarität: Illegalität, Rechtsstreite und die Etablierung zum Kultgetränk sorgten für starke Emotionen im Südburgenand.

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Als Elvira, Noah Grün, Othello Blau, Concord/Ripatella und Isabella Ende des 19. Jahrhunderts den Atlantik überquerten, schlug die Geburtsstunde des burgenländischen Uhudlers. Zu einer Zeit, als die aus Amerika eingeschleppte Reblaus bereits große Teile der Weingärten in Europa zerstört hatte. Allerdings ließen nur wenige Winzer diese roten und weißen Reben aus Übersee in ihrer ursprünglichen Form gedeihen – größtenteils wurden sie mit heimischen Sorten veredelt. Denn erst als man damals begann, europäische Rebstöcke auf die importierten und gegen die Rebläuse resistenten Wurzelstöcke aufzupfropfen, stellte sich der erwünschte Erfolg ein.

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