Julia Komp glaubt, dass in der Krise das Bewusstsein für Qualität gewachsen ist. 

»Unser Aufwand wird mehr wertgeschätzt«

Philipp Elsbrock, 30.04.2021

Bevor Julia Komp auf Weltreise ging, war sie Deutschlands jüngste Sterneköchin. Kurz vor Ausbruch der Pandemie eröffnete sie ihr eigenes Restaurant in Köln. Im Interview lobt sie ihre Gäste – und sagt, worauf sie sich am meisten freut.

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Falstaff: Sie sind seit einem halben Jahr in Zwangspause – können Sie kurz Ihren momentanen Tagesablauf beschreiben? Meine Motivation morgens aufzustehen ist aktuell nicht so groß wie sonst. Ich vermisse meine Gäste in meinem Restaurant »Lokschuppen«, versuche aber, die Zeit dafür zu nutzen, neue Ideen umzusetzen. So arbeite ich an einem Kochbuch, kreiere ständig neue Gerichte und kümmere mich um die neue Bio-Olivenölernte meiner eigenen Marke Kenzolie. Ich hatte nie Pause, sondern habe immer weitergemacht. Ein Unterschied zu früher ist aber: Abends koche ich mittlerweile selbst, weil es kein Personalessen mehr gibt.

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