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Eines gleich vorweg: Das »eine« beste Champagnerglas gibt es nicht! Da es eine enorme Vielfalt an unterschiedlichen sprudelnden Weinen gibt, ist auch die Anzahl an einsetzbaren Gläserformen entsprechend groß. Wobei – eine Produktgruppe haben wir a priori von unseren Überlegungen ausgeschlossen: die Champagner-Schale. Erstaunlich genug, wie hartnäckig sich diese Erzfeinde des Schaumweingenusses in vielen Schränken bis heute gehalten haben. Meist in unmittelbarer Nähe ihres boshaften Komplizen – des Sektquirls. Da machen sich die Champagnerproduzenten die Mühe, durch jahrelange Reife eine möglichst fein eingebundene Kohlensäure in den Wein zu implementieren, und dann wird diese durch die breite Oberfläche der Trinkschalen wieder schnellstmöglich entfernt. Daher ganz klar: Ein Schaumwein hat in Schalen noch nie etwas verloren – abgesehen von seiner Kohlensäure. Auch die beim Sekt beliebte Flötenform hat es im Champagnereignungstest nicht ganz nach vorne geschafft. Die hohe schlanke Form ist aus Sicht des Personals sinnvoll, das mit Tabletts voll Schaumwein durch die Menge pflügt. Aus Sicht des Genießers haben sich die meisten Flöten aber eher als Pfeifen und echte Spaßbremsen entpuppt.
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