Das große Panoramafenster im Speiseraum des »Vyn« ist zur Ostsee ausgerichtet. Bei klarem Himmel hat man von hier aus einen Blick bis nach Bornholm.

»Vyn« im Rampenlicht: Daniel Berlin ist zurück

Sebastian Späth, 04.07.2024

Fast drei Jahre lang war Daniel Berlin komplett von der Bildfläche verschwunden. Nun ist dem schwedischen Zwei-Sterne-Koch ein fulminantes Comeback gelungen. Mit dem »Vyn« in Skåne setzt er neue Maßstäbe im Destination Dining. Ein Besuch bei einem, der sich aller Schicksalsschläge zum Trotz nicht unterkriegen lässt.

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Der Weg zum angewiesenen Treffpunkt führt über eine schmale Treppe unters Dach eines ehemaligen Bauernhofs. Das Erste, was einem beim Eintreten ins Auge fällt, ist die mächtige Holztafel mit eins, zwei, drei, vier … zwölf Gedecken. Noch ist aber niemand da. Halt, doch. In der Nische auf der anderen Seite des Raums sitzt einer. Die zugezo­genen Vorhänge tauchen die Gestalt in mysteriöses Halbdunkel. Als man nähertritt, richtet die Person sich auf, streckt die Hand aus und entspannt die Situation mit einem Lächeln. »Schön, dass Sie da sind«, sagt Daniel Berlin. »Nehmen Sie doch Platz.« Fürs Interview hat er in den Private-Dining-Bereich seines neuen Restaurants geladen.

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