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Dass er zu einem der drei Kandidaten als Newcomer des Jahres bestimmt werden könnte, damit hat Christoph Eifel »wirklich nicht gerechnet«. Der Winzer aus Trittenheim weiß, dass er in einem ganz speziellen Segment des Weinbaus arbeitet: Trockene Weine sind bei ihm die Ausnahme. Der 32-Jährige blickt auf eine Geschichte seit 1635 zurück und spürt die große Verantwortung der Familientradition: »Meine Großeltern und Eltern haben sehr viel richtig gemacht auf ihrem Weg in die Zeit. Wieso sollte ich Gutes vernichten?« Aber seit der Geisenheim-Absolvent 2021 das Weingut übernahm, hat er einiges verändert. Er setzt konsequent auf Spontangärung, schließlich lernte er bei Nik Weis in Leiwen und arbeitete ein Jahr bei Thomas Haag in Schloss Lieser, »bei typischen Spontangärern«. Der Charakter des Weinbergs komme dadurch klarer zum Ausdruck – in Verbindung mit einer möglichst naturnahen Bewirtschaftung.
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