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Das Schild mit den drei Initialen hängt da wie seither: Die Buchstaben »C. S. W.« stehen für die Familie Carl Schmidt-Wagner. 1896 pflanzte sie an dieser Stelle der Mittelmosel 10.000 wurzelechte Rieslinge je Hektar in den steilen Rotschiefer des Maximiner Herrenbergs und markierte ihren wertvollen Besitz mit einer Tafel. Fast ein Hektar der ursprünglichen Anlage ist bis heute erhalten geblieben, ein weiterer Teil ist auch bereits 100 Jahre alt. Aus beiden wird immer noch exzellenter Wein bereitet. So ist das Schild Vermächtnis der Gründerfamilie Schmidt-Wagner und zugleich Ausweis einer geschützten Weinkultur in der Gemeinde Longuich am Tor zur Mittelmosel. Deren Beschützer heißt Karl Josef Loewen. Sein Weingut befindet sich nur wenige Kilometer entfernt in Leiwen. Ein Örtchen zwischen Trier und Bernkastel mit knapp 1500 Einwohnern. Man kennt sich. Als sich 2007 für das Weingut Carl Schmidt-Wagner und die wurzelechten Reben kein Erbe fand, war Loewen nicht der einzige Anwärter. Auch Roman Niewodniczanski vom Saar-Weingut Van Volxem war der Rarität schon auf der Spur.
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