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Unbekümmert – das ist das Wort, das einem zuerst einfällt, wenn man dieses junge Paar beobachtet und reden hört. So war es auch bei der Preisverleihung auf Schloss Hugenpoet, als Angelina Franzen das Mikrofon ergriff, um für die Auszeichnung als »Newcomer des Jahres« zu danken. »Wir sind ein kleines Familienweingut in Bremm an der Mosel. Wir pflegen die Reben im steilsten Weinberg Europas, dem Bremmer Calmont. Was gibt es sonst noch über uns zu sagen? Wir haben eine Katze. Und, ach ja«, da muss Angelina Franzen dann selbst lachen über diese etwas unglückliche Reihenfolge, »seit zweieinhalb Jahren haben wir auch eine wunderbare Tochter.« Dass das Gelächter, das daraufhin ausbrach, ein fröhliches war, eines voller Sympathie, das sagt sehr viel aus über die Ausstrahlung der Franzens. Genau wie die Weine, die das junge Paar keltert, so wirken auch die Menschen, die hinter diesen Weinen stehen: natürlich und authentisch, unverbogen und herzlich. Das mit der Katze, erklärt Angelina Franzen hinterher, sei so eine Art »running gag« in der Familie. Schon im Haushalt ihrer Schwiegereltern sei die Katze der eigentliche Boss gewesen. Wenn die auf dem Sofa schlief, musste man sich respektvoll woanders einen Sitzplatz suchen. Findus, der Nachfolger – »wie Findus und Petterson«, sagt Kilian Franzen –, habe einen ebenso hohen Stellenwert.
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